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Fleischersatzprodukte

Produktentwicklung und Laborforschung

Der Markt für vegetarische und vegane Alternativen zu Fleisch wächst rasant, vor allem in den Niederlanden und in Deutschland. Fleischersatzprodukte im Supermarkt, wie vegetarische Schnitzel, Würstchen und Burger, sind äußerlich und in der Textur den tierischen Produkten sehr ähnlich. In diesen pflanzlichen Varianten wird häufig Soja als Eiweißquelle verwendet, aber auch andere Hülsenfrüchte wie die Lupine. Darüber hinaus gibt es traditionelle asiatische Sojaprodukte wie Tofu und Tempeh. Bei Fleischersatzprodukten gehören inzwischen auch neue proteinreiche Nahrungsmittel wie Seetang, Algen und Insekten zur Zutatenpalette. Auf diesem Markt wird viel in die Produktentwicklung investiert. Labortests sind hier unverzichtbar.

Ermittlung des Nährwerts

Fleischersatz enthält Eiweiß, Vitamin B1 und/oder B12 und Eisen. Gemäß dem niederländischen Informationszentrums soll ein gutes Fleischersatzprodukt mehr als 20 Prozent Eiweiß, mehr als 0,8 Milligramm Eisen pro 100 Gramm, mehr als 0,06 Milligramm Vitamin B1 pro 100 Gramm und/oder 0,24 mg Vitamin B12 pro 100 Gramm enthalten. Zu viele gesättigte Fette, zu viel Salz und Zuckerzusatz sind zu vermeiden. Die GBA-Gruppe verfügt über anerkannte Analysemethoden, um u.a. Vitamine und den Nährwert vegetarischer und veganer Produkte zu ermitteln.

Mikrobiologische Analyse

Die Fleischersatzprodukte in den Supermarktregalen werden von der NVWA mitunter als "verzehrfertig" bezeichnet, obwohl der Verbraucher sie noch erhitzen muss. Das bedeutet, dass das Produkt die Anforderungen zur Risikobekämpfung des pathogenen Bakteriums Listeria monocytogenes erfüllen muss. Die GBA-Gruppe ist für die Durchführung von Challenge-Tests akkreditiert. Nach einem wissenschaftlich fundierten Protokoll kann die GBA somit nachweisen, ob die Virulenz von Listeria monocytogenes während der Haltbarkeitsfrist zunimmt.

Die GBA-Gruppe kann auch das Vorhandensein anderer Krankheitserreger wie Salmonellen und Shiga-Toxin produzierende E. coli (STEC) untersuchen. Darüber hinaus hat sich die GBA-Gruppe auf Haltbarkeitsprüfungen spezialisiert. Wenn ein Produkt zum Beispiel ein „Clean Label“ beansprucht, kann sich das auf seine Haltbarkeit auswirken. Die GBA verfügt über Analysen, die zur Realisierung eines Clean Labels beitragen, wie z.B. die Ermittlung von organischen Säuren. Darüber hinaus unterstützt die GBA-Gruppe Hersteller, die ein Clean Label wünschen, mit verschiedenen spezifischen Haltbarkeitsprüfungen.

Kontaminanten und Allergene

Die in Fleischersatzprodukten verwendeten Rohstoffe können Kontaminanten wie Schwermetalle, Pestizidrückstände und Mykotoxine enthalten (food/analysen/mykotoxine/). Die GBA-Gruppe führt chemische Analysen durch, um festzustellen, ob die Rohstoffe den gesetzlichen Anforderungen entsprechen. Die GBA-Gruppe kann Fleischersatz auch auf Rückstände von Mineralölen analysieren (MOSH/MOAH). Darüber hinaus können Allergietests das Vorhandensein bestimmter Allergene im Endprodukt ausschließen, z. B. (Spuren von) Nüsse(n) oder Erdnüsse(n). Bei veganen Produkten kann mit Hilfe von DNA-Techniken überprüft werden, ob sie „tierfrei“ sind.

Maßgeschneidert für Ihr Analyseproblem

Die GBA-Spezialisten bieten auch maßgeschneiderte Analyselösungen an. Persönlicher Ansatz, Flexibilität und Qualität stehen dabei an erster Stelle.

Service

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