Wissen, was drin ist:

Alle Jahre wieder kommen MOSH und MOAH

Mineralöle sind Kohlenwasserstoffverbindungen (MOH: Mineral Oil Hydrocarbons). Sie können in die zwei Gruppen MOSH (Mineral Oil Saturated Hydrocarbons) und MOAH (Mineral Oil Aromatic Hydrocarbons) unterteilt werden. Den MOSH strukturell verwandt sind die sogenannten POSH (Polyolefin Oligomeric Saturated Hydrocarbons). Untersuchungen der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) ergaben, dass MOH in nahezu allen Lebensmitteln vorhanden sind. Besonders bei trockenen Lebensmitteln mit einer großen Oberfläche wie z. B. Gewürzen, Mehl, Grieß, Reis, Semmelbrösel oder Frühstückscerealien ist eine Kontamination nicht auszuschließen. Auch fettreiche Lebensmittel wie Schokolade, Butter, Nüsse oder Speiseöle können mit MOH kontaminiert sein. Der Eintrag in die Lebensmittel kann auf vielen verschiedenen Wegen erfolgen. Mögliche Kontaminationswege sind Verpackungsmaterialien (Recyclingpapier, Druckfarben, mit Ölen imprägnierte Jute- und Sisalsäcke), Schmieröle aus Ernte- und Produktionsmaschinen, Lebensmittelzusatzstoffe (Trenn-, Überzugs-, Glanz- und Antistaubmittel), Abgase aus der Umwelt u. v. m.

Die GBA Group hat die Untersuchung von MOSH und MOAH bereits vor Jahren in das Portfolio der Untersuchungsmethoden aufgenommen und beobachtet die neuen Entwicklungen in diesem Bereich. Die Analytik basiert auf der vom BfR veröffentlichten Methode, die von der GBA Group optimiert worden ist und in der Routine mit einer LC-GC-FID-Kopplung durchgeführt wird.

Weitere Informationen zu MOSH / MOAH finden Sie hier: gba-group.com/food/analysen/kontaminanten/mosh-moah

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